JAHRESKONFERENZ VOM 5. BIS 7. NOVEMBER 2021

Große Vorfreude auf unsere Online-Konferenz zum Thema „Achtsamkeit und Veränderung“!
Das Programm bietet mit vielen interessanten Beiträgen von Referent:innen aus dem In- und Ausland große Abwechselung für alle Teilnehmer:innen.

Die Anmeldung zur Online Konferenz ist ab August möglich.

Wir freuen uns auf inspirierende Tage mit euch!

Konferenzprogramm 2021

Freitag, 05.11.2021

16:00 
Begrüßung durch Günter Hudasch, Dipl. Biologe und Vorsitzender des MBSR-MBCT Verbandes, MBSR- und MBCT-Lehrer
16:15 
Gemeinsame Meditation zu Nähe und Verbundenheit
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t.b.a.

Dr. med. Martina Aßmann Ärztin für Arbeitsmedizin und Psychotherapie (Verhaltenstherapie), MBSR/MBCT Lehrerin.

16:30 
Kulturbeitrag
16:50 
Kurze Pause vor dem Start der Workshop Session
17:00 
Workshop Session am Freitagnachmittag
17:00 
TSY — Traumasensitives Yoga nach David Emerson und Dagmar Härle.
1. Einblick in Theorie und Praxis 2. Inspirationen für MBSR
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Die Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt zu bringen, ist einer der hilfreichsten Ansätze von MBSR und ebenso des Traumasensitiven Yoga (TSY).
Anders als MBSR richtet sich TSY hauptsächlich an komplex traumatisierte Menschen. Die behutsame Herangehensweise (Sprache, Setting) und die einfachen, aufeinander aufbauenden Bewegungen des TSY können uns ermöglichen, den Körper gegenwärtig als sicheren Ort zu erleben, sich neu zu orientieren und Selbstwirksamkeit zu erfahren. In dem Workshop vermittle ich dir Einblicke in Praxis und Theorie von TSY. Vielleicht bekommst du Ideen für dich ganz persönlich bzw. deine Arbeit.

Renée Maria Kraemmer geb. 1960. Physiotherapeutin, MBSR Lehrerin, Sensory Awareness Leader, TSY-Practitioner, Neuro Yoga® Practitioner. 20jähirge Rinzai-Zen Praxis.
Lebt gemeinsam mit ihrem Mann in Süddeutschland und arbeitet in einer psychiatrischen Klinik (CH).

17:00 
Zwischen Achtsamkeit und Verschwörungstheorien: Wie gehen wir als MBSR-Lehrende mit unsicherem und diskreditierbarem Wissen um?
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Seit der Corona-Pandemie durchdringen Verschwörungstheorien und ähnliche Deutungsmuster verstärkt die politische und öffentliche Kommunikation und betreffen auch vermehrt den privaten Bereich und das Feld der Achtsamkeitspraxis. In diesem Workshop wollen wir uns am Beispiel von Verschwörungstheorien der Frage zuwenden, wie wir als Achtsamkeitslehrende und -praktizierende mit diskreditierbaren Wissensformen, wie sie Verschwörungstheorien darstellen, umgehen. Nach einer begrifflichen Klärung der Frage, was überhaupt Verschwörungstheorien sind, widmen wir uns dem sowohl gemeinsamen Erfahrungsaustausch sowie praktischen Übungen zu schwierigen Situationen in diesem sozialen Problembereich.

Dr. Alan Schink arbeitet als Lehrbeauftragter für qualitative Forschungsmethoden an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU) und ist seit 2016 als Achtsamkeits- und Stressreduktionstrainer und Mitglied im MBSR-Verband. Seine Forschungsgebiete sind Wissens- und Kultursoziologie, Ethnographie sowie Soziologie der Religion und des Körpers. Seine Dissertation mit dem Thema „Verschwörungstheorie und Konspiration – Ethnographische Untersuchungen der Konspirationskultur“ ist 2020 im Springer-Verlag erschienen. Im August diesen Jahres erschien von ihm und Andreas Anton das Sachbuch "Der Kampf um die Wahrheit: Verschwörungstheorien zwischen Fake, Fiktion und Fakten".

17:00 
Qi Gong und Bogenschießen - ein Weg zur Mitte in Achtsamkeit. In der Mitte ist es leicht.
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Qi Gong und Bogenschießen sind Bewegungskünste die in unserer Mitte verankert sind. Sie nähren und stützen einander. Achtsamkeit und Selbstfürsorge prägen die innere Haltung. Hinstellen und feststellen, dass ich da bin. Es ist die entscheidende Qualität des Augenblickes, da zu sein, wo ich bin und die Fülle und den Reichtum dieses Momentes wahrzunehmen. Es ist eine Einladung, bei sich selbst anzukommen in der Körpermitte.
Qi Gong und Bogenschießen sprechen diese Einladung explizit aus.
Wir laden euch ein, durch Körperübungen aus dem Qi Gong und Bogenschießen in die Selbstwahrnehmung zu kommen.
Wir möchten euch inspirieren, elementare Bewegungsbestandteile, wie Stehen, Zentriert sein und Loslassen zu erforschen und in Achtsamkeit zu erleben, innere, verbundene Bewegungen aus der Mitte entstehen zu lassen, und in der Mitte ist es leicht.
Wir empfehlen euch bequeme Kleidung und Schuhwerk.

Jutta Harles In meiner Arbeit als Physiotherapeutin spielen für mich Körperwahrnehmung und die Verbindung von Körper und Seele eine wesentliche Rolle. Qi-Gong und Bogenschießen inspirieren mich dabei. Ich habe langjährige Erfahrung als Lehrerin für Qi Gong und therapeutisches Bogenschießen und bin Dipl.-Pädagogin und Physiotherapeutin.

Susanne Berg ist Taijichuan- und Qi Gong-Lehrerin. Sie unterrichtet seit 2010 in diesen Bewegungskünsten an verschiedenen Schulen in der Region Hannover und Hildesheim. Wichtig ist ihr der Transfer von Taijichuan- und Qi Gong-Prinzipien sowie Achtsamkeit in den Alltag. Das Bogenschießen hat sie in Gruppen-Outdoor Veranstaltungen zur Teambildung angeboten. Seit 2019 bietet sie Kurse an, in denen die beiden Bewegungskünste Qi Gong und Bogenschießen miteinander verbunden werden - Aus der Mitte handeln. 

17:00 
Intervision im MBSR-Verband – Hinweise zur Durchführung und kollegialer Erfahrungsaustausch
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Wie können wir in Intervisionsgruppen einen strukturierten und zugleich vertrauensvollen Raum schaffen, um offen und konstruktiv mit den fachlichen und persönlichen Herausforderungen in unserem Sein als MBSR-Lehrende zu arbeiten?
Der Verband hat dafür unterschiedliche Modelle mit Anregungen für Abläufe von Intervisionssitzungen erarbeitet. Wir werden diese Modelle vorstellen und aus den Bedürfnissen der Workshop-Teilnehmenden heraus konkret damit praktizieren: z.B. Umgang mit Schwierigkeiten im Kurs, Inquiry üben oder Anleitungen vertiefen.

Dipl. Sozialw. Thomas Greh hauptberuflicher MBSR-Lehrer (Senior Teacher) und Achtsamkeitstrainer, Dozent im Ausbildungsteam für MBSR-Lehrer*innen am Oldenwald-Institut. Bis 2010 Regisseur, Autor, Produzent und Geschäftsführer im Bereich Film- und Fernsehen. Weiterbildung in „Spirituelle Arbeit mit dem inneren System“ bei Prof. Tom Holmes (USA). www.mbsr-bremen.de

Sandra Greif-Schill 1969 in Schleswig-Holstein geboren, in Heidelberg lebend. Verheiratet, 2 Söhne. MBSR (IAS), MBCT (Achtsamkeitsinstitut Ruhr), Yoga-Lehrerin, Familientherapie (HSI Heidelberg), HP für Psychotherapie i. Ausbildung. Fachkraft für Gesundheits- und Krankenpflege:Akut Psychiatrie, Schleswig-Holstein und Klinik für Psychosomatik (UK-HD seit 1996)
Persönliche Prägung durch die heilsame Erfahrung von Meditation und Yoga.

17:00 
Muße-Manual - ein MBSR Programm für Assistenzärzte (Arbeitstitel)
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t.b.a.

Dr. med. Klaus Kuhn

Susanne Bregulla-Kuhn

N.N.

17:00 
Inquiry – die verkörperte achtsame Haltung
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Im erforschenden Dialog wollen wir unsere Kursteilnehmer:innen dabei zu begleiten, sich ihren direkten Erfahrungen zuzuwenden. In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit den grundlegenden Haltungen und hilfreichen Aspekten, die es braucht, um den achtsamen und mitfühlenden Raum in der Inquiry zu halten. In einer Kleingruppenarbeit gibt es die Gelegenheit, eigene Erfahrungen zu beleuchten.

Dr. med. Martina Aßmann Ärztin für Arbeitsmedizin und Psychotherapie (Verhaltenstherapie), MBSR/MBCT Lehrerin.

17:00 
Achtsamkeitstherapie in der stationären Akutpsychosomatik
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Achtsamkeit in einer Akutpsychosomatik unterscheidet sich von einem Kurs. Formale und inhaltliche Bedingungen machen es erforderlich, sich an die aktuellen Notwendigkeiten und Bedürfnisse der Patient:innen anzupassen.

Praxisorientiert wird vorgestellt und diskutiert:

  • Wodurch wird Achtsamkeit „Therapie“?
  • „Gruppentherapie Achtsamkeit“ als transdiagnostische Therapie bei affektiven Störungen
  • Achtsamkeit in indikationsspezifischen Gruppentherapien: PTBS, ADHS bei Erwachsenen und im Rahmen von CBASP
  • „Achtsamkeit und Körperakzeptanz“ in der Behandlung von Anorexie und Bulimie
  • Einzeltherapie
  • Grenzen und Kontraindikationen

Der Workshop wird von Fragen und der sachlich- engagierten Diskussion der Teilnehmenden leben.

Knut Jöbges, geboren 1961, studierte Germanistik, Anglistik, Philosophie, Geschichte und Sinologie und erlernt seit 1984 Taijiquan, Qigong und Meditation. Seit 1998 Integrativer Bewegungstherapeut, seit 2009 Achtsamkeitstherapeut an der Schön Klinik Bad Arolsen, ehemals Tinnitus-Klinik, für Patient:innen mit fast allen psychosomatischen Erkrankungen.
Ausbildung in MBSR und MBCT beim „Institut für Achtsamkeit und Stressbewältigung“.

17:00 
Achtsam. Christlich. „…eure Freude sei vollkommen!“
Christliche Aspekte der Achtsamkeit. Einführung ins Thema - gemeinsame Reflexion - Austausch von Erfahrungen und Übungen.
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Achtsamkeit scheint überwiegend buddhistische Grundlagen zu habe. Dabei wird in aller Regel übersehen, dass Achtsamkeit eine zentrale Haltung jeder spirituellen Tradition bzw. jedes spirituellen Lebens ist. Der Bezug zu unseren jüdisch-christlichen Quellen und den Mystikern, wie z.B. Meister Eckhart, ist oftmals nicht mehr bewusst. Innezuhalten, aus dem „Autopilot-Modus“ auszusteigen, ist ein wesentlicher Inhalt des MBSR-Programms. Parallelen zur jüdisch-christlichen Tradition aufzuzeigen oder gemeinsam zu finden, ist das Anliegen in diesem Workshop.

Dipl. Soz.-Arb. Josef Nikolaus Tätig als Psychotherapeut, MBSR Senior Teacher und QiGong Lehrer - in freier Praxis. Unterrichtet seit 2007 MBSR und MBRP. Seit viele Jahren Meditationspraxis in Zazen und christlicher Kontemplation. Frühere berufliche Arbeitsschwerpunkte: Stationäre und ambulante Suchtkrankenhilfe, Erwachsenenbildung.

18:30 
Pause fürs Abendessen oder Online Pausenangebote
19:00 
Kurze Bewegungssession
19:15 
Vortrag von Dr. Natalie Knapp: Die Wirkung von Netzwerken (Arbeitstitel)
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t.b.a.

Dr. Natalie Knapp ist Philosophin, Publizistin und Autorin populärer Sachbücher. Sie hält Vorträge, gibt Seminare und leitet Akademiewochen für Führungskräfte. Bei Rowohlt erschienen ihre Bücher »Der unendliche Augenblick: Warum Zeiten der Unsicherheit so wertvoll sind« (2015), »Kompass neues Denken: Wie wir uns in einer unübersichtlichen Welt orientieren können« (2013) und »Der Quantensprung des Denkens: Was wir von der modernen Physik lernen können« (2011).

20:15 
Ende des 1. Konferenztages

Samstag, 06.11.2021

10:15 
Gemeinschaftliche Meditation
10:30 
Panel - Warum Qualität im Achtsamkeitskontext wichtig ist?
Wie Spiritualität, Kompetenz und Qualifikation zusammen passen
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t.b.a.

Oliver Petersen 1961 geboren, ist Lehrer des Buddhismus am Tibetischen Zentrum e.V., Hamburg, das unter der Schirmherrschaft des Dalai Lama steht. Er ist dort seit 1980 tätig. Zwischen 1983-1999 war er als buddhistischer Mönch und Schüler von Geshe Thubten Ngawang ordiniert. Heute leitet er für das Zentrum Meditationsseminare und Studienkurse und ist als Referent, Übersetzer und im interreligiösen Dialog tätig. Oliver Petersen ist Magister der Tibetologie, Religionswissenschaft und Philosophie und hat eine gestalttherapeutische Ausbildung. 

Birgit Schönberger ist Business Coach, Journalistin und Meditationslehrerin. Als Coach unterstützt sie Einzelne und Teams in Konflikten und im Umgang mit Stress und Zeitdruck. Als Journalistin schreibt sie Titelgeschichten über seelische Gesundheit, Selbstmanagement und Spiritualität. Seit 2007 praktiziert sie intensiv Zen und leitet Meditationstage, Einführungsseminare und Retreats.

Dr. Antje Miksch ist Gesundheitswissenschaftlerin und MBSR Lehrerin. Sie lehrt und forscht am Uniklinikum Heidelberg sowie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zu Themen der Gesundheitsförderung und Qualitätsentwicklung.  Freiberuflich ist sie tätig als Trainerin und Coach, gibt MBSR Kurse u.a. für Studierende und begleitet Veränderungsprozesse in Organisationen (z.B. Achtsamkeit in Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen). 
Sie ist Mitglied der Fachgruppe Gesundheit.

11:30 
Kaffeepause am Vormittag oder Online Pausenangebote
12:00 
Workshop Session am Samstagvormittag
12:00 
Achtsame Kommunikation
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Was sind Qualitäten achtsamer Kommunikation und wie werden diese spürbar?
Welche Wirkung haben kulturelle Faktoren auf achtsame Kommunikation?
In diesem Workshop wollen wir neue Räume entstehen lassen, um gemeinsam besonders die affektive Dimension achtsamer Kommunikation zu erkunden, zu erleben und zu gestalten. Dabei lassen wir uns leiten von unserem Nichtwissen und der Neugierde für das, was in Begegnungen entstehen möchte. Wir werden nicht nur über achtsame Kommunikation reden, sondern miteinander achtsame Kommunikation gestalten.
Unsere Erkenntnisse beleuchten wir am Beispiel des Unterrichtens achtsamer Kommunikation im digitalen Raum der Kurseinheit 6 eines MBSR-Kurses.

Dr. Sabine Horst ist Trainerin für Mindful Leadership in Organisationen, Coach, Begleiterin von Entwicklungsprozessen und Lehrbeauftragte an Hochschulen. Spezialisiert auf internationale Personal- und Führungskräfteentwicklung war sie in Australien, China, Finnland, Georgien, Italien, Ungarn und Tansania tätig. Promoviert hat sie bei Prof. Dr. Jürgen Bolten mit Fokus auf interkultureller Wirtschaftskommunikation. Sie lebt in Stuttgart. www.quintesentio.de

Tatini Petra Schmidt ist MBSR-Ausbilderin und MBSR- und MSC Lehrerin. Sie ist Lehrbeauftragte für achtsame Sprachbildung und Achtsamkeit im pädagogischen Kontext: „Deutsch als Zweit - und Fremdsprache“ an der Bergischen Universität Wuppertal. Sie lebt und arbeitet außerdem als Heilpraktikerin in Köln. www.einfach-achtsam.de und www.institut-fuer-achtsamkeit-und-veraenderungskultur.de

12:00 
MBSR und Inklusion: Achtsamkeit für Alle
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Wie oft hat schon ein Mensch mit Behinderung an deinem MBSR-Kurs teilgenommen? In Deutschland leben 12,5 % der Bevölkerung mit einer Behinderung (Quelle: BMAS).  Ein MBSR-Kurs kann ein guter Ort sein, um Menschen mit und ohne Behinderung zusammen zu bringen.
In diesem Workshop soll es u.a. um diese Themen gehen:

  • Was sind die positiven Aspekte von Achtsamkeit für Menschen mit Behinderung?
  • Wie kann Achtsamkeit zur Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft beitragen?
  • Wie können wir die Ansprache auf der Webseite oder dem Flyer gestalten, dass auch Menschen mit Behinderung sich angesprochen fühlen?
  • Wie können wir unseren Kurs gestalten, dass auch auch Menschen mit Behinderung Übungen mitmachen können?
  • Austausch über eigene Erfahrungen

Mechthild Kreuser ist Sozialpsychologin und hat in den letzten Jahren in den Bereichen Marketing, Kultur und Inklusion gearbeitet. Da sie selbst Rollstuhlfahrerin ist, sind die Themen Barrierefreiheit und Inklusion schon immer ein wichtiges Thema für sie. Diese Erfahrung bringt sie auch in ihre Arbeit als MBSR-Lehrerin mit ein.  Neben MBSR-Kursen gibt Sie auch Workshops und Trainings zum Thema Achtsamkeit und Inklusion.

12:00 
Natürlich Achtsamkeit. Wie und warum Natur die beste Verbündete in der Achtsamkeitspraxis sein kann
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Into the forest I go to lose my mind and find my soul.  Jon Nuir
In diesem Workshop geht es darum zu erkunden, was Achtsamkeit und Natur miteinander zu tun haben und inwiefern Natur die Achtsamkeitspraxis entfachen, bereichern und unterstützen kann. Außerdem wird der Frage nachgegangen, was die Natur selbst über Achtsamkeit vermitteln und wie sie uns direkt in Berührung mit den Achtsamkeits-Qualitäten bringen kann.
Darüber hinaus gibt es eine Übersicht wissenschaftlicher Ergebnisse über Achtsamkeit in der Natur in Bezug auf Stressabbau und körperliche und seelische Erholung und einen kurzen Ausflug in die Tradition spiritueller Praxis in der Natur.  Der Workshop umfasst Vortrag und praktische Übungen.

Dipl.-Soz. Helene Emma Wisser MBSR und MSC-Trainerin, 17 Jahre Praxis für achtsames Leben, 30 Jahre Meditationspraxis, Co-Gründerin Landhaus für achtsames Leben und universe-mindfulness, Zentrum für Achtsamkeit und Natur, Waldgesundheitstrainerin und Shinrin-yoku Practitioner. Ich möchte die Menschen durch Achtsamkeit in der Natur - Retreats und Wochenenden dabei unterstützen, sich mit ihren innewohnenden Kraftquellen zu verbinden und bei sich selbst anzukommen.

12:00 
MSC (Mindul Self Compassion)
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t.b.a.

Dipl.-Psych. Arve Thürmann

12:00 
Präsenz und Verkörperung - das Unterrichten von MBIs als nicht endende Praxis
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Wie können wir uns mit unserem Erleben in diesem Augenblick verbinden?
Wie können wir die Qualitäten in uns nähren, die wir in unseren Kursen vermitteln?
Wie können wir das, was wir unterrichten mehr und mehr verkörpern?
Wir möchten gemeinsam mit euch einen Erfahrungsraum gestalten, in dem wir als MBI-Lehrende unsere inneren Landschaften erkunden können. Impulse unterstützen uns präsent zu sein, in uns hinein zu lauschen, unsere innere Weisheit zu berühren und Achtsamkeit mehr und mehr zu  verkörpern.

Dipl.-Psych. Heike Alsleben Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), MBI-Lehrerin/Senior-Level (MBSR, MBCT & MBCL). Dozentin und Supervisorin am Institut für Achtsamkeit Bedburg. Aktueller Buchtitel: "Achtsame Wege aus der Depression", erschienen in der Reihe "Achtsam leben" des Scorpio Verlags. www.heike-alsleben.de

Dipl.-Psych. Jana Willms Physiotherapeutin, MBSR-, MBCT- & MBCL-Lehrerin Senior Level, Dozentin und Supervisorin am Institut für Achtsamkeit Bedburg. Co-Autorin des Buches „Mitgefühl üben. Das große Praxisbuch Mindfulness-Based Compassionate Living (MBCL)“, erschienen im Springer Verlag. www.achtsamkeit-willms.de

12:00 
Dein Kompass für den Marktplatz der MBSR Lehrenden
Wo stellst Du Dich auf und was bietest Du wem an?
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Der Markt an Angeboten, die den Begriff „Achtsamkeit“ enthalten, wird immer unübersichtlicher, selbst für uns Achtsamkeitslehrende.
Auch Interessierte, die sich informieren wollen, haben die Qual der Wahl. Uns alle verbindet MBSR als Goldstandard für Achtsamkeitsprogramme und trotzdem ist jeder von uns einzigartig in seiner Art und so unterscheiden sich auch die Angebote. Im Bild des Marktplatzes, wollen wir im Rahmen des Workshops gemeinsam die verschiedenen Marktstände und die Kunden identifizieren, die Leistungen anbieten und suchen. Welches Sortiment bietest Du an Deinem Marktstand an, eher die exotischen Früchte oder die regionale Küche?
Ziel des Workshops ist es Deinen Marktstand attraktiv für Deine Wunschkunden zu gestalten.

Eva-Maria Röhreke ist Dipl.-Btrw. (FH), Trainer & Coach.Seit 20+ Jahren begleitet sie Menschen und Unternehmen in und durch Veränderungsprozesse. Seit 10+ Jahren arbeitet sie mit achtsamkeitsbasierten Methoden, um Menschen auf Prozesse der Veränderung vorzubereiten und gesund durch diese zu führen.

Thomas Bormuth arbeitet als freiberuflicher Berater und Coach. Als Projektleiter und Coach begleitet er Veränderungsprozesse in Organisationen. Neben dieser Haupttätigkeit bietet er unterschiedliche achtsamkeitsbasierte Interventionen als Heilpraktiker (Psychotherapie) an. Er ist als zertifiziertes Mitglied im dvct e.V. (Deutscher Verband für Coaching und Training) registriert.

12:00 
Das MBSR-Curriculum klar und eindeutig!?
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Wir werden oft gefragt, wann etwas kein MBSR-Kurs mehr ist und welche Freiheiten oder Optionen wir in der Gestaltung im 8-Wochen-Curriculum haben. In den ethischen Leitlinien des Verbandes haben wir unter Punkt 2 formuliert:

Achtung vor dem Inhalt der Programme

…… Ich achte die Integrität der Curricula von MBSR und MBCT und verbinde sie unter dieser Kennzeichnung nicht mit Elementen aus anderen Angeboten.
In diesem Workshop wollen wir diesem Spannungsfeld Aufmerksamkeit schenken: wo gibt es Gestaltungsmöglichkeiten in welcher Form und was bedeutet Integrität des Curriculums? Diesen Fragen wollen wir gemeinsam nachgehen. Wir wollen Möglichkeiten, Anforderungen und Grenzen miteinander erforschen und nach der Intention für die Veränderung fragen. Erfahrungen mit verschiedenen Zielgruppen und Schwerpunkten sind willkommen.

Karin Krudup ist Pädagogin, Senior Teacher MBSR, Ausbildungsleiterin für die MBSR-Ausbildungen im deutschsprachigen Raum im Institut für Achtsamkeit, Mitglied im Entwicklungsteam „Achtsame Hochschulen in der digitalen Gesellschaft in Thüringen (www.achtsamehochschulen.de) sowie Ausbilderin und Supervisorin.

Dipl.-Biologe Günter Hudasch hat MBSR Unterrichtserfahrung in Unternehmen, in Hochschulen (Achtsame Hochschulen in der digitalen Gesellschaft), in Forschungsprojekten wie dem ReSource Projekt und in Kliniken. Er ist Ausbilder für MBSR Lehrende und seit vielen Jahren ehrenamtlich im MBSR-Verband engagiert.

12:00 
MBSR in Gefängnissen
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Achtsamkeitskurse im Gefängnis können Inhaftierten die Erfahrung von innerer Freiheit anbieten und eigene Freiräume schaffen, um neue Wege zu entdecken und heilsamer mit dem eigenen Leben umzugehen. In diesem Workshop möchten wir unsere Erfahrungen und die Freude an dieser Arbeit teilen. Wir wollen der Frage nachgehen, wie eine Kultur der Achtsamkeit in das ganz eigene ‘System Gefängnis‘ eingebunden werden kann. Wir möchten dazu einladen und ermutigen, selbst Kurse im Gefängnis anzubieten, da wir der Meinung sind, dass sowohl die Inhaftierten als auch die Gesellschaft davon profitieren, und es auch für uns als Kursleiter:innen eine berührende und gute Erfahrung ist.

Jana Büttner Evangelische Theologin, Gefängnisseelsorgerin, MBSR-Lehrerin und Supervisorin

Rüdiger Horbank Meditations- und MBSR-Lehrer, Supervisor und Mediator

13:30 
Mittagspause oder Online Pausenräume
14:30 
Kulturgenuss
15:15 
Kaffeepause am Nachmittag
15:30 
Workshop Session am Samstagnachmittag
15:30 
„Achtsamkeit und Jugendliche – Geht das?“ - Besonderheiten und Herausforderungen als Achtsamkeitslehrende im Jugendbereich
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Die Entwicklungsphase der Adoleszenz stellt schon an sich für Jugendliche eine besonders herausfordernde Zeit dar. 
Gleichzeitig sind Jugendliche von den großen Umbruchthemen unserer Zeit besonders betroffen: Auf viele Fragen suchen die Jugendlichen Antworten:  Wie finde ich einen Umgang mit einer zunehmend digitalisierten und fragmentierten Umwelt? Wie positioniere ich mich angesichts der Klimakrise zu den Zukunftsthemen der jungen Generation? Wie kann ich unter Bedingungen des social distancing in Schule und Freizeit durch Covid 19-Beschränkungen meine sozialen Bedürfnissen Rechnung tragen u.v.m.? Gleichzeitig entziehen sich Jugendliche, entsprechend ihrer Entwicklungsphase der Adoleszenz, häufig den Versuchen Erwachsener, sie inmitten all dieser stressauslösenden Faktoren zu unterstützen oder zu begleiten. Vielmehr wird die elterliche Scheinheiligkeit, oder die der erwachsenen Generation generell, durchschaut und kritisiert. Achtsamkeitslehrende sehen sich bei Anwendung eines, wenn auch adaptierten, klassischen MBSR Programms häufig vor große Herausforderungen gestellt. Entsprechend oft wird möglicherweise auch auf ein Angebot für Jugendliche verzichtet.
Wie kann im Setting von Schule, Jugendhilfe oder Klinik das gemeinsame Praktizieren von Achtsamkeit gelingen? Wie kann eine resilienzfördernden innere Haltung und Art und Weise des Miteinanders kultiviert werden, die von Freundlichkeit, Respekt und Akzeptanz geprägt ist (sich selbst und anderen gegenüber)? Welche Faktoren sind zu beachten, welche Methoden sind hilfreich? Welche Anforderungen stellt diese Arbeit an die Achtsamkeitslehrenden und welche Erfahrungen haben wir schon mit dieser Zielgruppe gemacht?
Ich möchte anhand eines Impuls-Vortages von meinen mehrjährigen Erfahrungen bei der Vermittlung von Achtsamkeit an Jugendliche im Setting einer großen psychosomatischen Akutklinik berichten und auch noch einige Aspekte aus der bisherigen Literatur zu diesem Thema einfließen lassen.
Ein wichtiger Baustein meiner Arbeit ist dabei die Kommunikationsform Way of Council, die das Zuhören in den Vordergrund stellt und durch einige Richtlinien einen emotional sicheren Raum schaffen kann, in dem die Lebenserfahrungen der Jugendlichen ihrem Platz finden. So können sie die Erfahrung machen, gesehen und gehört zu werden ohne Angst vor Bewertung. Als Trainerin für Way of Council nutze ich diese Kommunikationsform in adaptierter Form bei der Vermittlung von Achtsamkeit and die Jugendlichen und möchte auch sie vorstellen.
Darüber hinaus soll viel Raum sein für Selbsterfahrung, gemeinsamen Erfahrungsaustausch und Fragen, je nach Wünschen und Erfahrungen der Teilnehmenden.
Ich freue mich auf unsere gemeinsame Zeit und hoffe, dass der Workshop inspirieren und Mut machen kann, auf diese so wichtige und vulnerable Zielgruppe zuzugehen. 

Tina Kansy Mutter zweier inzwischen erwachsener Kinder (wichtigste Ausbildung). Psychologin (M.Sc.) und HP Psychotherapie.MBSR-Lehrerin. Trainerin für Way of Council (gewaltfreie Kommunikation). Naturorientierte Prozessbegleiterin.
Seit mehreren Jahren als Achtsamkeitstherapeutin in einer psychosomatischen Akutklinik tätig, vorwiegend im Jugendbereich. Außerdem Gründerin von The Listening Nature: Schule für Achtsamkeit - Naturbeziehung - Way of Council (www.the-listening-nature.com).
Der Kontakt mit und das Sein in Natur ist dabei ein wichtiger Aspekt meiner selbstständigen Arbeit. 

15:30 
Post-Covid - Rückkehr zum echten Leben! Wie können MBSR-Lehrende Kinder und Jugendliche in herausfordernden Zeiten unterstützen? (Arbeitstitel)
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t.b.a.

N.N:

15:30 
Achtsam.Digital - MBSR-Trainer:innen-Weiterbildung für Achtsamkeitsformate an Hochschulen
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In Zeiten disruptiven Wandels gilt es, den Übergang zu einer achtsamkeitsbasierten Bildungskultur voranzutreiben. Die vom Erfurter Bildungsunternehmen Achtsam.Digital für Studierende, Lehrende, Mitarbeitende und Führende an Hochschulen entwickelten Achtsamkeitskurse dienen diesem Zweck. Im ersten Teil werden die Basisformate vorgestellt. Sie verbinden individuelle mit sozialen und ökologischen Achtsamkeitsübungen und lassen sich in Präsenz, digital oder hybrid durchführen. Im zweiten Teil wird in Weiterbildungsangebote für MBSR-Lehrer:innen eingeführt, die an Hochschulen unterrichten möchten. Mehr Infos: www.achtsam.digital

Prof. Dr. Mike Sandbothe lehrt als Professor für Kultur und Medien an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Der vom amerikanischen Pragmatismus inspirierte Medienphilosoph ist zertifizierter MBSR-Trainer, Gründer der überregionalen Kooperationsplattform Achtsame Hochschulen und Geschäftsführer des Erfurter Bildungsunternehmens Achtsam.Digital. Homepages: www.sandbothe.com und www.achtsam.digital

Prof. Dr. Hubert Ostermaier ist Professor für Unternehmensführung und Betriebliches Rechnungswesen an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. An seiner Hochschule ist er Ansprechpartner der überregionalen Kooperationsplattform Achtsame Hochschulen. Als zertifizierter Achtsamer Hochschullehrer und MBST-Trainer engagiert er sich in der achtsamkeitsorientierten Ausrichtung der Lehre, insbesondere in den technisch-wirtschaftlichen Studiengängen.

15:30 
Den Dämonen in die Augen schauen – die Kraft der Achtsamkeit bei Ängsten
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Angst ist ein wichtiges menschliches Gefühl. Sie macht auf eine mögliche Gefahr aufmerksam und führt zu Schutzreaktionen. Wenn sie aber ein sinnvolles Maß übersteigt, dann engt die Angst den Blick auf die Welt und auf uns ein. Es wird durch eine sorgenvolle Brille geschaut, Situationen werden vermieden, eine übergroße Anspannung und Reizbarkeit lässt keine Ruhe finden. Doch Grübeln, Vermeiden und eine übermäßige ängstliche Selbstwahrnehmung sind Lösungsstrategien, die tiefer in die Angst hineinführen. Es entsteht eine Angst vor der Angst.
In vielen Märchen und Geschichten ist die Begegnung mit dem Drachen, mit den Dämonen für die Entwicklung und Reifung der Heldin und des Helden unerlässlich. Achtsamkeitsbasierte Verfahren stellen gute Mittel zur Verfügung, um dem Dämon der Angst zu begegnen. Sie sind ein Schatz, den es zu bergen gilt. In der Schatzkiste befinden sich Ideen, Methoden und hilfreiche Haltungen aus: MBSR, MBCT, Mitgefühlsansätzen, ACT, der traumasensitiven Achtsamkeit.
Diese Schatzkiste wird im Workshop geöffnet. Altes, Vertrautes wird wieder entstaubt und steht dann bewusster zur Verfügung. Neue Impulse inspirieren für die Arbeit mit Gruppen, für Kurse und Einzeltrainings. Wer den Angstdämonen ins Auge schaut, wird gestärkt und lässt die Dämonen schrumpfen oder wandelt sie. Im Workshop werden hilfreiche Modelle und Methoden für den Umgang mit Angst vorgestellt, wir üben und tauschen uns aus.

Dipl.-Psych. Ulrike Juchmann, Psychologische Psychotherapeutin, Verhaltenstherapeutin, Systemische Therapeutin, MBSR und MBCT-Lehrerin, Autorin des Buches „Achtsamkeitsbasierte Psychotherapie bei Depressionen und Ängsten. MBCT in der Praxis.“ www.achtsamkeit-juchmann.de

15:30 
MBSR achtsam und freudvoll im digitalen Raum unterrichten
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Zu welchen Haltungsänderungen sind wir eingeladen, wenn wir digital unterrichten? Wie können wir eine sicheren und mitfühlenden virtuellen Raum gestalten? Wie stellen wir den Dialog und Kontakt mit unseren Teilnehmer:innen online sicher?
Wir möchten die digital Unterrichtenden stärken und die Interessierten motivieren. Wir bieten einen Einblick in die Änderungen der Didaktik und Methodik aus der Sicht des Lehrenden und den Empfehlungen des MBSR-Verbandes und stellen einige online adaptierte, relevante Inhalte eines MBSR-8-Wochenkurses vor. Speziell für den Online Unterricht konzipierte Kurzübungen runden den Workshop ab.

Tatini Petra Schmidt ist MBSR-Ausbilderin und MBSR- und MSC Lehrerin. Sie ist Lehrbeauftragte für achtsame Sprachbildung und Achtsamkeit im pädagogischen Kontext: „Deutsch als Zweit - und Fremdsprache“ an der Bergischen Universität Wuppertal. Sie lebt und arbeitet außerdem als Heilpraktikerin in Köln. www.einfach-achtsam.de und www.institut-fuer-achtsamkeit-und-veraenderungskultur.de

15:30 
Tiefes Verständnis und Befreiung von Leiden: die buddhistischen Grundlagen des MBSR
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Das „universal dharma“ (Jon Kabat-Zinn) ist eine der Untermauerungen achtsamkeitsbasierter Interventionen. Im Workshop werden wir entlang des MBSR-Curriculums erarbeiten, wie grundlegende buddhistische Lehren über das Menschsein und über unsere Geisteshaltungen das Curriculum durchziehen. Wie und wo wird Leid berührt? Wie und wo weben sich die vier edlen Wahrheiten, die vier Grundlagen der Achtsamkeit und die drei Daseinsmerkmale in den Kursverlauf ein?  Wo werden die grundlegenden Einsichten des achtfachen Pfades zugänglich und direkt erfahrbar? Neben der „Übersetzung“ der grundlegenden Lehren in das MBSR-Curriculum erkunden wir in dem Workshop auch, wie wir als Lehrende universelles Dharma verkörpern.

Renate Kommert MBSR- Senior-Teacher und Supervisorin; Lehrerin, Heilpraktikerin, Körperpsychotherapeutin (CBT), langjährige Dozentin und seit 2019 leitende Ausbilderin in der MBSR-Ausbildung am Odenwald Institut. Meditationspraxis seit 1991 in der tibetisch-buddhistischen Tradition und in westlicher Meditationspraxis im Kontext von Psychotherapie. Homepage: www.meditation-hamburg.net

17:15 
Redebeitrag von Jon Kabat-Zinn – Gedanken zur aktuellen Weltlage (Arbeitstitel)
18:00 
Vortrag/Workshop von PhD David Treleaven - Becoming Trauma-Sensitive: Making Mindfulness and Meditation Safe for Trauma Survivors (in Englisch mit Simultanübersetzung ins Deutsche)
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Designed for wellness professionals, this workshop will introduce you to the principles of trauma-sensitive mindfulness. Through lecture, case study, and experiential practice, you will leave the workshop: Understanding why meditation can create dysregulation for people who’ve experienced trauma and specific ways you can prevent this; prepared to recognize symptoms of traumatic stress while offering mindfulness interventions; and equipped with introductory tools and modifications to help you work skillfully with dysregulated arousal, traumatic flashbacks, and trauma-related dissociation.

David Treleaven, PhD, is a writer, educator, and trauma professional working at the intersection of mindfulness and trauma. He is the author of the acclaimed book Trauma-Sensitive Mindfulness and founder of the Trauma-Sensitive Mindfulness (TSM) Community, offering mindfulness providers the knowledge and tools they require to meet the needs of those struggling with trauma.

19:30 
Ende des 2. Konferenztages

Sonntag, 07.11.2021

09:15 
Begrüßung durch Vorstand und Geschäftsstelle
09:30 
Vortrag von Oliver Petersen - Der Umgang mit Veränderungen in den Weisheitstraditionen
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Die großen Weisheitstraditionen der Menschheit weisen darauf hin, daß es einen Unterschied gibt zwischen der letztlichen Existenzweise der eigenen Person und aller Phänomene und Ihrer Erscheinung im Bewusstsein. Aus dieser Täuschung, die im Buddhismus Unwissenheit genannt wird, entsteht alles Leiden. Das Leiden kann verringert und letztlich überwunden werden, indem man die Realität als einen ständigen Wandlungsprozess erkennt, in dem alle Dinge miteinander verbunden sind. Das letztliche Ziel der Achtsamkeit ist, sich dieser eigentlichen Wirklichkeit stets bewusst zu sein. Diese erlösende Weisheit wird in vielen spirituellen Traditionen vorbereitet, indem man im täglichen Leben mit den oft unerwünschten Veränderungen mit Geduld, Gelassenheit und Mitgefühl umgeht und so den eigenen Geist stärkt und Stabilität verleiht. Der Referent wird diese Thematik aus seiner langjährigen Erfahrung erläutern, zur Meditation anleiten und Fragen beantworten.

Oliver Petersen 1961 geboren, ist Lehrer des Buddhismus am Tibetischen Zentrum e.V., Hamburg, das unter der Schirmherrschaft des Dalai Lama steht. Er ist dort seit 1980 tätig. Zwischen 1983-1999 war er als buddhistischer Mönch und Schüler von Geshe Thubten Ngawang ordiniert. Heute leitet er für das Zentrum Meditationsseminare und Studienkurse und ist als Referent, Übersetzer und im interreligiösen Dialog tätig.
Oliver Petersen ist Magister der Tibetologie, Religionswissenschaft und Philosophie und hat eine gestalttherapeutische Ausbildung. 

10:30 
Ende der 15. Jahreskonferenz des MBSR-MBCT Verband e.V.
11:00 
Online Mitgliederversammlung des MBSR-MBCT Verband e.V.
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Geschlossene Veranstaltung nur für Mitglieder.

13:00 
Ende der 15. Mitgliederversammlung des MBSR-MBCT Verband e.V.

Das war die Jahreskonferenz 2019

Videorückblick auf die Konferenz des MBSR-MBCT Verbandes vom 8. bis zum 10. November in Ottobrunn bei München.