Achtsamkeit für Kinder und Jugendliche

Lehrende suchen

Sie können entweder nach einer PLZ (Umkreissuche) oder nach einem Ortsnamen suchen.

Wach und konzentriert statt müde und zerstreut

Games, TikTok, YouTube, Kinderkanäle im Fernsehen, WhatsApp & Co. bieten verlockende Zerstreuung und Unterhaltung für Kinder und Jugendliche. Ihr Alltag ist viel stärker von leicht verfügbaren Außenreizen und Ablenkungen beeinflusst als der früherer Generationen. Diese neue (Lebens-)Wirklichkeit stellt Eltern und pädagogische Mitarbeiter:innen vor große Herausforderungen: viele Kinder können sich schlechter konzentrieren, leiden unter (Cyber-)Mobbing und unrealistischen Idealbildern, sind auch zu Hause oft unausgeglichen und haben Schwierigkeiten abends abzuschalten. Leistungsdruck, Gruppenzwang und Social Media-Kanäle fördern zudem ein ständiges Bewerten und Vergleichen mit anderen. Umso wichtiger ist es für junge Menschen, ihre eigenen Bedürfnisse zu spüren und Selbstvertrauen zu entwickeln. Achtsamkeit hilft ihnen dabei – sie wird zu einer unerlässlichen Kulturkompetenz, die Kinder beim Aufwachsen in einer beschleunigten, digitalen Welt nachhaltig unterstützt.
 

Wissenschaftlich evaluierte Programme

Das Potenzial von Achtsamkeitsübungen für junge Menschen wurde von Pädagog:innen in den USA und Europa erkannt, die selbst Achtsamkeit praktizieren. Sie entwickelten Lehreinheiten für verschiedene Altersgruppen und ließen sie wissenschaftlich evaluieren. Kinder, die teilnahmen, waren danach aufmerksamer und gelassener. Sie konnten sich bei Angst oder Wut schneller beruhigen, zum Beispiel bei Prüfungsstress oder Streit unter Freunden. Übergewichtige Kinder lernten leichter ein gesünderes Essverhalten.   


Konzentration üben

In den Programmen erleben Kinder, wie sie sich für ein paar Minuten auf den Atem, auf den Körper oder auf Geräusche konzentrieren. Sie üben, die Aufmerksamkeit immer wieder nach innen zu lenken, in der Gegenwart anzukommen und merken, dass sich das gut anfühlt. Schritt für Schritt lernen sie, ihre Gedanken und Gefühle mit freundlicher Neugier und Offenheit zu beobachten. Das hilft ihnen dabei, überlegter zu handeln. Wie alle Lernvorgänge verändert dieses Training das Gehirn: Die Übungen verstärken Areale, die für die Impulskontrolle verantwortlich sind.
 

Natürlich kindgerecht

Selbstverständlich müssen die Achtsamkeitsübungen altersgerecht sein, Spaß machen und von einer qualifizierten Person angeleitet werden, die selbst Achtsamkeit praktiziert. Die Übungen können in den Kindergarten- oder Schulalltag integriert werden oder als Aktivität für den Hort oder in der Jugendarbeit dienen.

 

Eine nach Postleitzahlen sortierte Liste finden Sie unter Achtsamkeitslehrende in Erziehung und Bildung. Sie können sich aber auch durch Eingabe Ihrer Postleitzahl in der obenstehenden Suchmaske gezielt Anbieter:innen in Ihrer Umgebung anzeigen lassen.

AKiJu Curriculum für pädagogische Fachkräfte

Im Rahmen von AUF!Leben entwickelt und evaluiert, stärkt dieser Achtsamkeitskurs die Resilienz von pädagogischen Fachkräften und Kindern.

mehr erfahren

Ein Beispiel aus Hamburg im STERN Gesundheit

Mit dem Verein AKiJu engagieren wir uns für Lernen mit Achtsamkeit in Kitas und Schulen.

mehr erfahren

Ihre Ansprechpartnerin

Klaudia Krauss

 

Lina, 6 Jahre

"Heute habe ich mein Herz gespürt.
Und das ist blau."

Details

Maria, 8 Jahre

„Die Gedanken machen Pause – sie ruhen sich aus.“

Details

Max, 7 Jahre

„Ich war genervt und gewöhnlich schlage ich dann –
ich versuchte es nicht zu tun und ging weg,
für mich alleine … und es war gut."

Details